IG Lachte-Ohre-Allertalbahn Navigation
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Allertalbahn (West)
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IG Lachte - Ohre - Allertalbahn
 
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Lachtetal-, Mariaglückbahn usw.: 22.12.2025; Fahrplan 1926 von Celle und Umgebung  
Dankenswerterweise hat uns ein Unterstützer aus dem Landkreis Gifhorn jüngst ein Photo eines alten
Fahrplanes aus dem Jahre 1926 übermittelt. Enthalten sind darauf die Zugverbindungen Celle-Wittingen,
Beedenbostel-Mariaglück, Celle-Soltau, Beckedorf-Munster sowie die Buslinie Lachendorf-Ummern.
   
   Fahrplan Mariaglück-, Lachtetalbahn und weitere
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Lachtetalbahn: 9.12.2025; Auslotungstreffen für Zug-Sonderfahrten zwischen Celle und Wittingen  
Zu einem Auslotungstreffen hatte die Interessengemeinschaft Lachte-Ohre-Allertalbahn ins Hotel Nöhre
in Wittingen eingeladen, um überhaupt einmal abzuklopfen, ob es eine Unterstützung für
Sonderfahrten auf der Lachtetalbahn gibt. Neben einigen Interessierten aus der Umgebung nahm auch
ein junger Bahnfreund teil, der sich nicht scheute sogar aus Gifhorn anzureisen.
Als ungefähren Termin hatte sich die Runde einen Sonntag im September 2026 ausgeguckt. Der IG
liegt ein Angebot der Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser aus Bremervörde in Höhe von
rund 6250 Euro für zwei Pendelfahrten mit einem eher neueren Triebwagen der Baureihe 628 (124 Sitzplätze)
zwischen Celle Nord - Wittingen und zurück vor, inklusive eines Lokführers, welcher mit
Streckenkenntnissen allerdings noch nicht in Sicht ist. Ihr oder Ihm müsste dann noch ein Lotse
zur Seite gestellt werden, der die Kosten mitunter weiter nach oben schrauben würde. Verschiedene
Teilnehmer wollen dafür ihre Fühler ausstrecken. Diesbezügliche Vorschläge sind
dringend willkommen (IG L-O-A, Roger Behn, 03902-939451, behn-tt@t-online.de).
Des weiteren kam die Idee auf den Fahrten einen Namen zu geben. Mögliche Varianten wären
Otter-, Brauerei- oder Klosterexpress. Wenn es der Fahrplan zuließe, könnten diese mit einem Besuch
der genannten Lokalitäten verbunden werden.
Das erste Vorbereitungstreffen für den Sonderzug soll Ende Januar stattfinden.
 
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Ohretalbahn: 27.11.2025; Asphaltierung der alten OHE-Trasse in Wittingen bis auf weiteres vom Tisch  
Nachdem auch schon vor wenigen Wochen der Ortsrat Wittingen von einer Asphaltierung der ehemaligen Bahntrasse
in Richtung Rühen / Oebisfelde zwischen dem Wunderbütteler Kirchweg und dem Wittinger
Bahnhof / Straße "Am Kleinbahnhof" aufgrund der hohen Kosten
abgesehen hatte, schlug der Bauausschuß der Stadt nun in die gleiche Kerbe.
Nach Auffassung der IG Lachte-Ohre-Allertalbahn sollte darauf aber weiterhin ein Auge geworfen werden, damit
das auch in Zukunft so bleibt, um so eine Anbindung der Ohretalbahn an den Bahnhof im Falle einer
Reaktivierung nicht unnötig zu erschweren.
   
   Isenhagener Kreisblatt vom 27.11.2025: "Kein Asphalt statt Schienen"
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Ohretalbahn: 7.11.2025; Vortrag in Brome "Entwicklung des Verkehrswesen seit 1850"  
Am 6. November hatte der "Museums- und Heimatverein Brome (MHV)" in einem Nebengebäude
der dortigen Burg im Rahmen der Museumsplaudereien zu einem Vortag von Klaus-Peter Sebastian aus Wiswedel zum Thema
"Entwicklung des Verkehrswesen seit 1850 - Bahnbauten und nicht gebaute Eisenbahnen in unserer Heimat"
eingeladen.
Der Bogen spannte sich von dem schlechten Straßennetz im 19. Jahrhundert bis zu den entstandenen Bahnstrecken
und Anschlußgleisen in der Region, einschließlich der geplanten, aber letztendlich nicht gebauten
Verbindungen, wie z.B. Fallersleben-Brome mit den Stationen Fallersleben (Nord), Weyhausen, Tappenbeck, Jembke,
Barwedel, Ehra, Voitze und Brome; die Streckenvariante Braunschweig-Uelzen über Fallersleben oder auch die
"Rühener Schleife" als Fortsetzung der Bahnlinie Wittingen-Rühen nach Wolfsburg.
   
Zur Vertiefung wären folgenden Bücher zu empfehlen:
 
♦ Klaus-Peter Sebastian: Die Geschichte der Kleinbahnen im Isenhagener Land - Der OHE-Bahnbetrieb im Landkreis Gifhorn, Hrsg.: Landkreis Gifhorn und der Museums- und Heimatverein Brome, Gifhorn 2001, ISBN 3-929632-50-0
 
♦ Gerhard Busse/Werner Kieselbach/Dieter Nebelung: Die Schuntertalbahn und die Bahn im Hasenwinkel - Projektierte Bahnen im Landkreis Gifhorn, Hrsg.: Landkreis Gifhorn und der Museums- und Heimatverein Gifhorn, Gifhorn 2000, ISBN 3-929632-46-2
 
♦ Klaus-Peter Sebastian: Unvergessene Kleinbahn Wittingen-Oebisfelde - OHE-Strecke Wittingen-Rühen, Verlag Ingrid Zeunert, Gifhorn (Jahr ? > nach 2004), ISBN 9-783924-335779
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Lachtetalbahn: 30.7./7.10.2025; Wiederaufnahme des ÖPNV aufgrund hoher Unterhaltskosten vorerst gescheitert  
Nachdem die Bahnstrecke Celle-Wittingen nur im Nachgang noch die 2. Stufe des Reaktivierungsprogramms des
Landes Niedersachsen erreicht hatte, war trotz nachgebesserten Zahlen hinsichtlich der zu erwartenden
Fahrgastzahlen dann auch dort Endstation. Diesem Mehr standen bei genauerer Untersuchung
viel höhere Unterhaltskosten zu Buche. Hatte man bisher standardisierte Fakten verwendet, stellten sich
die überproportional vielen Brücken und Bahnübergänge als Kostentreiber heraus, was
im Endeffekt einen schlechteren NKI (Nutzen-Kosten-Index) bedeutete als vorher.
Auch für den Abschnitt Celle-Lachendorf sah es nur unwesentlich besser aus. Hier beeinträchtigte
der etwas außerhalb liegende, eventuelle neue Haltepunkt in eben Lachendorf das Resultat.
Der alte, zentraler liegende Bahnhof wäre heute eine Sackgasse. Man findet auf den dortigen
Gleisen noch abgestellte Güterwaggons.
Die Fahrzeit laut des angedachten Fahrplans bei einer Wiederaufnahme des Personenverkehrs betrüge zwischen
Celle und Wittingen 51 Minuten, in der entgegengesetzten Richtung deren 49. Zeitlich wäre noch Platz
für einen Bedarfshalt in Repke, um die dortigen Ortschaften besser anzubinden.
Anm. IG: Es wäre zu prüfen ob es bei der Minderung der Anzahl der Bahnübergänge, Durchlässe
(Wasser in der Region halten, statt es in die Nordsee abzutransportieren) und Brücken noch Luft nach
oben gibt. Auch sollten noch vorhandene Bahnsteige genutzt werden, sofern es der rechtliche Rahmen der
Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung zuließe. Man stellt sich hierbei die Frage, wie die Menschen es einst
geschafft haben, zu- und auszusteigen. Auf der Selketalbahn im Harz z.B. gibt es an manchen Stationen
überhaupt keine Bahnsteige. Was nützten auf dem Papier tipptopp renovierte, behindertengerechte Bahnsteige
mit digitalen Anzeigen, was sicherlich wünschenswert wäre, wenn die Kosten so hoch ausfallen, daß
die eine oder andere Strecke gar nicht erst in Betrieb genommen werden würde. Dann haben nicht nur
Reisewillige mit körperlichen Einschränkungen nichts davon, sondern auch alle anderen.
Eine Renovierung könnte dann je nach Kassenlage schrittweise erfolgen.
Den Unterhaltskosten wären zudem die Einnahmen aus den Trassen- und Stationsentgelten sowie dem
Fahrkartenverkauf gegenzurechnen.
 
Quellen:
30. Juli 2025; Berichtsvorlage des Landkreises Gifhorn mit Fakten für Kreistagssitzung am 7.10.2025
LNVG: 6. Sitzung des Lenkungskreises am 20.3.2025; Ergebnisse Stufe 2 (Celle-Wittingen S. 9 u. 161 - 166, Celle-Lachendorf S. 167 - 172)
Möglicher Fahrplan bei Wiederaufnahme des Personenverkehrs
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Ohretalbahn: 12.9./30.9.2025; Stadtverwaltung Wittingen: Kosten Asphaltierung OHE-Trasse  
In der Mitteilungsvorlage der Stadtverwaltung zur Sitzung des Ortsrates von Wittingen bezüglich einer
Asphaltierung der alten OHE-Trasse zwischen Bahnhofsgelände und dem Wunderbütteler Kirchweg sowie
der damit in einem gewissen Zusammenhang stehenden Verkehrsberuhigung vor der Reithalle wurden die Kosten für
eine Umwandlung in eine doppelspurige Straße auf rund 600.000 Euro beziffert. Grund dafür ist eine
in Teilbereichen mangelhafte Tragfähigkeit des Untergrundes.
Anm. IG: Sind in den Kosten die eventuell dann notwendige Installation von Ampeln an der Bahnhof- wie auch an der
Knesebecker Straße aufgrund von veränderten Verkehrsströmen enthalten?
 
  Stadt Wittingen: Mitteilungsvorlage 10.2023/0624/3 vom 12.9.2025 > Einbahnstraße "An der Reithalle" / Herrichtung der alten OHE-Trasse zur Straße
Quelle: file:///C:/Users/User/Downloads/2023_0624_3_Mitteilungsvorlage-1.pdf
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Ohretalbahn: 12.-14.9.2025; FV Ohretalbahn auf dem Drömlingsfest in Wolfsburg  
Wie schon 2023 in Brome präsentierte sich der Förderverein Ohretalbahn auch auf dem Drömlingsfest 2025,
diesmal auf dem Gelände des Wolfsburger Schlosses, mit einem Infostand nebst Fahrraddraisine, die zum Probesitzen
und Leertreten einlud, was gerade auf Kinder, die ein solches Gefährt noch nie gesehen hatten, eine gewisse
Anziehungskraft ausübte.
Vertreter des Vereins berichteten Interessierten u.a. über den aktuellen Sachstand hinsichtlich der Arbeiten zur
Ausrichtung von Draisinenfahrten auf dem gepachteten Streckenabschnitt zwischen Brome und der Gemeindegrenze
Brome/Tülau. 2026 soll es losgehen. Mit dabei hatte man eine schöne Schautafel des Bahnkenners
Klaus-Peter Sebastian aus Wiswedel. Entferntes Ziel ist eine Reaktivierung der Bahnstrecke.
   
   Infostand des Fördervereins Ohretalbahn auf dem Drömlingsfest 2025 in Wolfsburg
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   Das Wolfsburger Schloss von kurz hinter dem Stand aufgenommen
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Braunschweig-Wieren (Uelzen): 22.8.2025; Bedarfshaltestellen in Schönewörde und Vorhop  
Laut dem Isenhagener Kreisblatt plant die Deutsche Bahn DB in einer Testphase zwischen dem 8. September und dem 13. Dezember
auf der Strecke RB47 die Regelhalte der oben genannten Orte in Bedarfshalte umzuwandeln. Wer aussteigen möchte muß
im Triebwagen die Haltewunschtaste drücken, zusteigende Fahrgäste sollten sich gut sichtbar auf dem Bahnsteig aufstellen.
Eingleisige Strecken haben gegenüber zweigleisigen den Nachteil Verspätungen der Züge schlechter ausgleichen
zu können. Bedarfshalte schaffen diesbezüglich mehr Spielraum.
 
Quelle u.a.: Isenhagener Kreisblatt vom 22.8.2025: "Erixx hält nach Bedarf"
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Hamburg-Hannover: 20.8.2025; Heidegipfel zu Neubauplänen einer Bahnstrecke von Hamburg nach Hannover  
Rund 100 Vertreter aus Politik, darunter der niedersächsische Verkehrsminister Grant Hendrik Tonne, und
mehreren Bürgerinitiativen trafen sich zum Heidegipfel in Bispingen um ihren Protest gegen die Neubaupläne der
Deutschen Bahn bezüglich der überlasteten Bahnstrecke zwischen Hamburg und Hannover zum Ausdruck zu
bringen. Sie fordern gemäß der Vereinbarung des Dialogforums Schiene Nord aus dem Jahre 2025
den Ausbau der Bestandsstrecke über Lüneburg und Uelzen.
Laut der DB hätte eine neue Verbindung größere Kapazitäten, auch mit Blick auf den anvisierten
Deutschlandtakt. Die Gegner dieser Variante führen die vermutlich langen Planungs- und Bauzeiten sowie
gravierendere Eingriffe in die Natur ins Felde.
 
Quelle: Beitrag des Isenhagener Kreisblattes vom 20.8.2025 (Gipfel fordert Stopp der Neubaupläne)
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Bahnhof Uelzen: 17.8.2025; Neuer Bäcker - Kiosk schließt !  
"Wie gewonnen, so zerronnen" könnte man sagen. Kaum das die Neuigkeit über ein
neues Bäckereigeschäft (die seit 2022 zu EDEKA gehörende Großbäckerei
Heinrich von Allwörden) im Friedensreich-Hundertwasser-Bahnhof in Uelzen die Runde machte, und
damit den seit Anfang 2023
andauernden Leerstand nach dem Auszug des Cafés Lässig beenden soll, kommt die Hiobsbotschaft
über die Schließung des Kiosk mit Fahrkartenverkauf auf der gegenüberliegenden Seite
zum Jahresende. Übergangsweise können Fahrscheine in der Metronom-Niederlassung in der nahen
St.-Viti-Straße erworben werden, was allerdings einen kleinen Fußmarsch bedeuten würde.
Der DB Fahrkartenschalter schloß bereits 2018.
 
Quellen: Isenhagener Kreisblatt vom 6.8. und 16.8.2025: "Endlich eine Bäckerei im Bahnhof"   "Aus für Service Store im Bahnhof"
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Braunschweig-Wieren (Uelzen): 10.8.2025; Zugtrennung in Gifhorn ?  
Seit einiger Zeit gibt es Diskussionen wie man die Pünktlichkeit auch auf der Bahnstrecke von
Uelzen nach Braunschweig verbessern könnte. U.a. moderne Stellwerkstechnik, wie gerade in BS-Gliesmarode und
Wenden/Bechtsbüttel; Wittingen muß darauf wohl noch länger warten, oder die Schließung
von unbeschrankten Bahnübergängen, alternativ der Einbau von kostspieligen Schranken/Lichtzeichenanlagen,
könnten die Situation verbessern helfen. Ferner gibt es Gedankenspiele den Zug in Gifhorn
bei Verspätungen zu trennen; bedeutet: Für den Abschnitt Braunschweig-Gifhorn gilt ein anderer Fahrplan
als für Gifhorn-Uelzen. Laut der DB strebt man grundsätzlich zwischen BS und GF einen 30-Minuten-Takt an,
auch bei der Schaffung eines neuen Haltepunktes in Isenbüttel.
 
Kommentar IG Lachte-Ohre-Allertalbahn: Die genannten Vorschläge wären relativ zeitnah umzusetzen.
Besser wäre es allerdings wieder mehr Ausweichstellen zu schaffen, damit es zu weniger Wartezeiten auf
verspätete Züge kommt. Letztendlich wäre eine Trennung in Gifhorn mit einem Umstieg verbunden,
was den Reisekomfort für die Fahrgäste verringern würde.
Der massenweise Ausbau von Weichen und Abbau von Ausweich-/Überholgleisen in der Vergangenheit fällt
uns zunehmend negativ auf die Füße. Langfristiges Ziel sollte ein zweigleisiger Ausbau der Strecke sein, um
so die Leistungsfähigkeit sowohl des Personen- wie auch des Güterverkehrs darauf deutlich zu steigern.
 
Quelle u.a.: Isenhagener Kreisblatt vom 26. Juli 2025: "Zug um Zug zuverlässiger?"
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Lachtetalbahn: 7.8.2025; "Restchancen" für eine Reaktivierung des Personenverkehrs auf der Lachtetalbahn ?  
Laut dem Isenhagener Kreisblatt (siehe dazu auch den Artikel der IG vom 25. März), ist eine Wiederaufnahme
des Personenverkehrs auf der Bahnstrecke Celle – Wittingen nicht gänzlich vom Tisch, ob, und wenn ja
wann, steht aber laut des Sprechers des Niedersächsischen Wirtschafts- und Verkehrsministeriums im
IK, Florian Mosig, sinngemäß völlig in den Sternen. Veränderte Rahmenbedingungen und
diesbezügliche "vorteilhafte Veränderungen" wären eine wichtige Grundlage für
eine Weiterentwicklung der Strecke. "Zu Potenzialen und möglichen nächsten
Schritten" soll es bereits Gespräche Vor Ort gegeben haben.
 
Anmerkung IG Lachte-Ohre-Allertalbahn: Verglichen mit anderen Projekten wird nach Auffassung der
Interessengemeinschaft vom Landkreis Gifhorn wie auch von den Anrainerkommunen viel zu wenig
geklotzt, auch in der öffentlichen Darstellung. Zudem, wie schon am 25.3. aufgeführt, ist es
sicherlich nicht gerade ein Pluspunkt mit Blick auf ein Bemühen für eine besseres Bahnangebot, wenn
im Bereich der Ohretalbahn Schienen herausgerissen, Streckenteile an Privatpersonen verkauft
(Samtgemeinde Brome), das historische OHE-Empfangsgebäude im Wittinger Bahnhof trotz eines
Kaufinteressenten abgerissen wurde/-n.
Die IG wünscht sich das Wittingen wieder ein mit modernster Technik ausgestatteter, leistungsstarker
Bahnknotenpunkt wird, mit Verbindungen nach Celle, Brome-Wolfsburg sowie Salzwedel (- Arendsee -
Wittenberge), neben den bestehenden nach Uelzen und Braunschweig. Darüber hinaus bedarf es weiterer Ausweichgleise
zwischen Uelzen und Braunschweig, um so mehr Zeitfenster für den Güterverkehr (z. B. Fa. Butting
in Knesebeck) auf der Strecke zu haben.
 
Quelle: Isenhagener Kreisblatt vom 7. August 2025: "Celle-Wittingen: Nur noch Restchance"
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Ohretalbahn: 22.6.2025; Sommerfest in Wittingen Süd  
Fast schon zu schönes Wetter hatten die Draisinenfreunde Wittingen beim Sommerfest auf / an der Ohretalbahn
in Wittingen Süd. Die heißen Temperaturen haben wohl so manchen davon abgehalten, die schweißtreibende
Fahrt bis kurz vor Ohrdorf per Tritt in die Draisinenpedale zu bewältigen. Neben den von Karl-Heinz Adam
gefertigten Schienenfahrzeugen war einmal mehr Wolfgang Tauchert mit seinen leichten und schnellen Pocket-Draisinen, die
auseinandergebaut sogar in einen Kombi verstaut werden können, aus Hamburg vor Ort.
Darüber hinaus boten die Hundefreunde Wittingen eine handvoll Buden, an denen man sich unter anderem
mit Bratwurst, Kuchen und Getränken stärken konnte.
 
   Hinweisschild zum Sommerfest am 22.6.2025 in Wittingen Süd    
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   Materialcontainer am Draisinenbahnhof    
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   Die Station aus der Blickrichtung zum Wittinger (Haupt-)bahnhof gesehen. Hinter den
Bäumen auf der anderen Seite der Straße befindet sich das ehemalige
Bahnhofsgebäude von Wittingen Süd. Von hieraus ging es einst per Zug
neben Wittingen Stadt nach Oebisfelde über Ohrdorf, Radenbeck, Brome, Croya und Rühen, sowie
nach Salzwedel über Waddekath-Rade, Diesdorf, Bonese, Dähre, Wallstawe nach Salzwedel,
bzw. über Diesdorf, Rohrberg, Beetzendorf, Apenburg, Winterfeld, Badel, Kalbe (Milde), Bismark
nach Hohenwulsch (Kleinbahn-AG Bismark-Gardelegen-Wittingen)
[Angaben Wikipedia > Altmärkische Kleinbahn]. Von dort konnte man weiter nach
Stendal reisen.
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Ohretalbahn: 4.6.2025; Schüler der Optikerschule fahren in Wittingen Draisine  
Als Abschlussfahrt ihrer 3-jährigen Ausbildung unternahmen die Absolventen der Optikerschule in Isenhagen
einen Ausflug von Wittingen Süd aus in Richtung Ohrdorf. Schüler der IGS hatten Tische, Bänke
und ein Pavillion-Zelt aufgestellt. Neben dem Treten in die Pedale bot sich auch noch die Gelegenheit Federball
oder Fußball zu spielen. Gemeinsam mit dem Schäferhundverein planen die Wittinger Draisinenfreunde
für den 21. und 22. Juni ein gemeinsames Fest, zu dem Gäste willkommen sind.
 
   Schüler der Optikerschule Isenhagen am Draisinenbahnhof in Wittingen Süd
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Ohretalbahn: 9.4.2025; Transportdraisine in Brome im Alltagseinsatz  
Anfang April kam die schon vorher erwähnte, zur Transportdraisine umgebaute Fahrraddraisine des
Fördervereins Ohretalbahn auf der Draisinenstrecke von Brome in Richtung Tülau nun zum
Alltagseinsatz. Die Sitzbank war durch eine vom Pressewart Gerald Bakker angefertigte Transportkiste
getauscht worden, so das es jetzt leichter ist Schnittgut oder Werkzeug zu befördern.
Somit gibt es seit Jahren der Unterbrechung wieder Schienengüterverkehr auf der Ohretalbahn
in Brome, wenn auch nur im kleinstmöglichen Umfang.
 
   Ohretalbahn mit Transportdraisine in der Nähe des "Neumannschen Weges" südlich von Brome. Im Vordergrund die ausgebaute Sitzbank.
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   Friedrich O. Winkelmann und Frank Lobe beim Beladen.
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Spiekeroog: 26.3.2025; Netz der Pferdebahn wird erweitert  
Ab Mai 2025 soll die neue, rund 900 Meter lange Zweigstrecke der Pferdebahn zum alten
Rettungsschuppen im Südwesten der Insel befahrbar sein. Ende Februar hatten die Bauarbeiten dazu begonnen,
mit Gleisen und Schwellen von der Insel Wangerooge. Ihren Anfang nahm die Spiekerooger Pferdebahn bereits
im Jahre 1885.
 
Artikel des Isenhagener Kreisblattes vom 26.3.2025 (Mit einer PS über die Insel)
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Ohretalbahn: 26.3.2025; Wittinger Draisinenfreunde planen Wendevorrichtung in Ohrdorf  
Eine solche Vorrichtung strebt der Verein der Wittinger Draisinenfreunde am derzeitigen Streckenende am
Mahnburger Weg in Ohrdorf an einzurichten, um das beschwerliche Umsetzen der Draisinen zu erleichtern.
Ferner soll der Draisinenbahnhof in Wittingen Süd um eine Dixie-Toilette erweitert werden.
Laut ihrem Vorsitzenden Karl-Heinz Adam möchte man die Öffentlichkeitsarbeit verstärken,
um so mehr Fahrgäste anzulocken. Unzufrieden ist Adam mit der Nachfrage aus Wittingen selbst.
Geplant ist darüber hinaus ein Aktionstag, zusammen mit dem benachbarten Schäferhund-Verein.
 
Mehr dazu im Isenhagener Kreisblatt vom 26.3.2025 (Mehr Schienen-Fans gesucht)
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Lachtetalbahn: 25.3.2025; SPNV auf der Bahnstrecke Celle-Wittingen nicht in der nächsten Reaktivierungsrunde  
Der Lenkungskreis des Landes Niedersachsen, welcher die Empfehlungen bezüglich der Streckenreaktivierungen
abgibt, hat am 21. März das Signal für die Lachtetalbahn auf rot gestellt. Auch der Abschnitt Celle-Lachendorf
erfüllte die Voraussetzungen gemäß der Nutzwertanalyse nicht. Gänzlich aus dem Rennen
sind die Bahnverbindungen mit Ausgangspunkt Celle aber nicht. Einiges wird vom Engagement der betreffenden Landkreise
und Kommunen abhängen. Ein jährlicher Sonderzug Celle-Wittingen, immer am gleichen Wochenende und durch die
Anrainerkommunen unterstützt, könnte dazu ein sichtbares Zeichen der Ernsthaftigkeit setzen.
Eine Weiterführung der Lachtetalbahn von Wittingen nach Salzwedel - Arendsee - Wittinberge würde
zudem das Potenzial der Bahnstrecke sowohl für den Personen- wie auch für den Güterverkehr
deutlich erhöhen. Selbst eine Fernverbindung Hannover - Schwerin - Rostock (Rügen) mit Halte u. a.
in Lachendorf, Wittingen, Salzwedel und Arendsee wären denkbar.
Insbesondere die Stadt Wittingen scheint hier aus Sicht der IG aber eher zu flüstern statt
zu trommeln. Wer die Schienen des ehemaligen OHE-Bahnhofsgeländes nebst den Gleisen ein Stück in Richtung
Brome herausreißt um es zu bebauen oder ggf. zu asphaltieren, wer ruckzuck das historische
OHE-Empfangsgebäude verschwinden läßt, trotz eines Kaufinteressenten aus dem
Gastronomiebereich, wer die Abstimmung über einen Antrag zum Erhalt der Trasse in Wittingen
auf die lange Bank schiebt und diesbezügliche Nachfragen wer denn dafür verantwortlich zeichnet
bzw. wann er den gewählten Gremien vorgelegt werden soll nicht beantwortet, der liefert nicht
gerade Argumente "pro" einer Verwendung von Steuergeldern für ein besseres Bahnangebot
in jenen Ortschaften. So wird es mit einer spürbaren Verlagerung des Verkehrs auf die Schiene wohl nichts.
Durchaus kritisch sieht die Interessengemeinschaft die Bewertungskriterien, die tendenziell dünner besiedelte
Regionen benachteiligt.  
Für die folgenden sechs
Strecken hingegen stehen die Zeichen auf "weiterfahren":
 
(Emden -) Abelitz - Aurich, Nordenham - Nordenham-Blexen, Bad Bentheim - Gildehaus
Rheine - Spelle, Bremerhaven-Lehe - Bad Bederkesa, inkl. Bremerhaven-Lehe - Langen
 
Darüber hinaus gibt es landesweit mehrere Strecken, die bereits aus der früheren
Reaktivierungsuntersuchung positiv hervorgegangen sind bzw. auf denen vor Ort schon intensive
Ertüchtigungsmaßnahmen erfolgt sind:
 
Braunschweig - Gliesmarode > Wendeburg - Harvesse, Helmstedt > Schöningen,
HH-Harburg > Buchholz i. d. Nordheide, Salzgitter-Lebenstedt > Salzgitter-Lichtenberg,
Neuenhaus > Coevorden (NL), Lüneburg - Soltau (Salzexpress), Brmervörde - Stade
 
Nach derzeitiger Untersuchung voraussichtlich nicht förderfähig, bei weiteren Maßnahmen vor Ort
möglicherweise zukünftig positiver sind:
 
Friesoythe - Cloppenburg, Meppen - Essen (Oldenburg), Holzhausen - Bohmte
Lengerich - Versmold, Winsen (Luhe) - Salzhausen, Lüneburg - Bleckede, Rinteln - Stadthagen
 
Aktuell strukturell für SPNV voraussichtlich nicht förderfähig, aber aufgrund Netzwirkung oder
potentiellem Güterverkehr weiter relevant:
 
Rotenburg - Bremervörde, Celle - Soltau, inkl. Celle - Bergen
Celle - Beckedorf (- Munster), Celle - Wittingen, inkl. Celle - Lachendorf
Zeven - Tostedt, Bodenwerder - Emmerthal (-Hameln)
 
Quellen:Nieders. Verkehrsministerium > Präsentation 6. Sitzung des Lenkungskreises, file:///C:/Users/User/Downloads/Praesentation_6._Lenkungskreissitzung.pdf
Presseerklärung des Nied. Verkehrsministeriums vom 21.3.2025
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Ohretalbahn: 22.3.2025; Jahreshauptversammlung des FV Ohretalbahn in Radenbeck  
Wie in den Jahren zuvor trafen sich die Mitglieder des Fördervereins Ohretalbahn zur
Jahreshauptversammlung im Landhaus Heidekrug in Radenbeck im Isenhagener Land.
Ihr Vorsitzender, Frank Lobe aus Parsau, berichtete über das Ergebnis der Freischneidearbeiten auf dem
gepachteten Abschnitt von Brome südwärts bis zur Gemeindegrenze Tülau der ehemaligen
Bahnstrecke Wittingen-Oebisfelde. Bis zum Beginn des Waldstückes sei man gut vorangekommen. Allerdings
verursache die schnellwuchernde und dort häufig vorkommende Traubenkirsche einen hohen Arbeitsaufwand.
In den nächsten Wochen sollen dann noch die Überschüttungen im Bereich des "Bromer Bogens"
beseitigt werden. Noch in diesem Jahr möchte der Verein zu den ersten ein oder zwei Draisinenfahrtagen einladen.
Kassenwart Dieter Junge (Brome) unterrichtete die Anwesenden über einen zufriedenstellenden, aber
leicht zurückgegangenen Kassenbestand, resultierend u. a. aus der vom Pressewart Gerald Bakker (Parsau)
angefertigten Transportkiste zum leichteren Abtransport von Schnittgut und sonstigen unhandlichen Gegenständen.
 

  Ohretalbahn: Karte Trassenverlauf Brome/B 248 bis Grenze Tülau
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Lemgo: 20.3.2025; Mit Thusnelda die Ohre- und Lachtetalbahn retten ?  
Zugegeben, mit Blick auf die Ohretalbahn eine etwas vollmundige Frage, aber mit der automatisierten
Monocab Einschienenbahn, sofern sich dieses Pilotprojekt bewähren sollte, ließe sich
aufgrund ihres geringen Gewichtes (1. Prototyp: 3,3 t Leergewicht / Zielgeschwindigkeit 60 km/h) kostengünstig
wieder Bahnverkehr auf stillgelegte Strecken bringen. Und verbunden mit der Möglichkeit diesen Minizug auf
Bestellung nutzen zu können, käme er den Wünschen vieler ÖPNV-Reisenden entgegen.
Wie wäre es da, als ersten Schritt die fehlenden Gleise zwischen Wittingen und Brome wieder einzubauen,
untaugliche zu wechseln und dann mit Thusnelda zukunftsweisende Mobilität zu demonstrieren ?
Und für die Bahnstrecke Celle-Wittingen böte sich die Chance doch noch Personenverkehr
auf diese Bahnverbindung zu bringen.
 
TH OWL-Lippe:"Im Gegensatz zu ähnlichen Technologieprojekten geht es beim MONOCAB nicht um innovative
Fortbewegung, die eine finanzielle Rendite erwirtschaften soll. Es geht um die Demokratisierung der Mobilität
im ländlichen Raum. Um Nutzung des Ungenutzen. Um Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit. Um staatliche Daseinsvorsorge.
Um Gemeinwohlrendite statt Eigenwirtschaftlichkeit. ...
MONOCAB dient nicht nur als Mobilitätslösung, sondern auch als Innovationsmotor für den ländlichen Raum - mit
positiven wirtschaftliche Auswirkungen auf die Region als Innovationszentrum. Ein gutes Beispiel dafür: der zu erwartende
"Innovationstourismus" - ein selbstinduzierter Verkehr, wenn das System erstmalig zum Einsatz kommt.
Heißt: Gäste werden aufs Land kommen, nur um das MONOCAB auszuprobieren."
(Quelle: www.monocab-owl.de/nationale-bedeutung/)
 
Textauszug aus Wikipedia: "Monocab ist ein Projekt zur Schaffung einer elektrisch motorisierten, selbstfahrenden Einschienenbahn, die auf
konventionellen Eisenbahnschienen fährt.
Die durch Gyroskope stabilisierte Maschine wird seit 2020 entwickelt. Die ursprüngliche Idee stammt
von Thorsten Försterling vom Verein Landeseisenbahn Lippe.
Ein Monocab-Demonstrator absolvierte im Oktober 2022 eine erste Testfahrt mit Gästen. Ein regelmäßiger
Testbetrieb ist für 2028 vorgesehen. Das Konzept basiert teilweise auf historischen Vorbildern - der 1907 getestete
Einschienenbahn nach Louis Brennan, der 1909 vom Verleger August Scherl ausgearbeiteten Denkschrift über ein Schienensystem
auf Basis solcher Züge oder dem "Monocar" des russischen Adligen und Juristen Pjotr Schilowski von 1913.
 
Beim Monocab handelt es sich um eine Einschienenbahn, die mithilfe eines von Sensoren unterstützten und von mehreren
Elektromotoren angetriebenen zweifachen Kreiselsystems und den hierdurch erzielten Effekt der Drehimpulserhaltung eine
aktive Lageregelung erzielt. Spätere Zielsetzung ist, dass es als autonomes Fahrzeug auf herkömmlichen Schienen
im Begegnungsverkehr eingesetzt werden kann. Es soll im on-demand Betrieb oder im ständigen Ablauf (nach dem Paternoster-Prinzip)
aneinander vorbeifahren.
Das Fahrzeug misst 1,20 Meter Breite sowie 5,25 Meter Länge. Die Kabine ist aufgrund ihrer Beschaffenheit und Breite
von über einem Meter als Einschienenbahn asymmetrisch auf der Längsachse ausgerichtet. Sie soll vier bis sechs
Personen Platz bieten und wird nach inklusiven Grundsätzen gestaltet, um bspw. auch den Anforderungen von
Rollstuhl- und Fahrradfahrern gerecht zu werden. Die Türen sind 1,50 m breit, wobei ihr unterer Teil den Bahnsteig
herunterklappt und hierdurch zugleich als Rampe für Rollstühle fungiert.
Beim Designkonzept wurde auf den Einsatz recycelbarer und aus nachwachsenden Ressourcen gewonnener Materialien
geachtet. So soll die Außenhülle der Kabine aus NFK-Naturfaserverbundstoffen (Flachsfasern kombiniert
mit Naturharzen sowie Kork als Dämpfer und Stabilisator) bestehen. Für die Innenarchitektur wird auf Kork,
Holz, Cellulose, Naturtextilien und recycelte Kunststoffe zurückgegriffen. Flexible Sitzgelegenheiten und
Funktionselemente sollen aus Formsperrholz, die Innenverkleidungen aus einem CNC-bearbeiteten
Echtholzfurnierkomposit gestaltet werden.
 
Das Monocab kann eine Geschwindigkeit von bis zu 70 km/h erreichen.
 
Die technischen Merkmale des Monocab sollen einen Einsatz dieser Triebzüge in Bereichen ermöglichen, wo die
Neuschaffung einer Infrastruktur für traditionelle Züge schwierig wäre. Da sie auf herkömmlichen Bahnschienen
in entgegengesetzter Richtung aneinander vorbeifahren können, ist gegenwärtig ein Einsatz auf stillgelegten
oder wenig genutzten Strecken in ländlichen Regionen, gegebenenfalls später im urbanen Bereich vorgesehen.
Im Kontext des gesamtdeutschen Verkehrs stellen sie so eine Ergänzung zu den herkömmlichen Formen des
Personentransports dar.
Zwischen dem privaten und öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) verortet, wird das Monocab als
"individueller Nahverkehr" beschrieben: Anders als beim ÖPNV müssen sich die Fahrgäste nicht nach
einem festen Fahrplan richten, sondern sollen einzelne Monocabs "on demand" bestellen können.
 
Aufgrund der Entwicklungsgeschwindigkeit des Projekts und der erfolgten Feldtests mit dem Demonstrator "Thusnelda"
zielen die Beteiligten auf einen regelhaften Testbetrieb in Ostwestfalen-Lippe zum Jahr 2028 ab. Im Rahmen der
Internationalen Gartenbauausstellung 2027 ist ein Einsatz auf dem Ausstellungsgelände in Dortmund angedacht.
In Kooperation mit dem RailCampus OWL in Minden soll die Forschung weiterhin in Lippe vorangetrieben werden und das
System zur Serienreife gelangen. Zu weiteren Erprobung des Monocab und als Referenzstrecke entsteht auf dem
Innovation Campus Lemgo eine Campusbahn. Thorsten Försterling gab anlässlich der Fahrt des Demonstrators im Oktober 2022 zu
bedenken, dass immer noch offene Fragen zur Implementierung des Einschienenfahrzeugs in der vorhandenen Infrastruktur zu klären
seien (z. B. die Gestaltung möglicher Bahnübergänge und Haltestellen). Im November 2023 hat der Bund
bekanntgegeben, das Monocab-Projekt in den nachfolgenden drei Jahren mit sieben Millionen Euro zu unterstützen."
 
Für Testfahrten am 28. März, 4. April und dem 9. Mai kann man sich unter https://eveeno.com/monocab_testtage anmelden.
 
Quellen:
Wikipedia > Monocab, Stand 27.2.2025
Video Demonstrator Thusnelda - https://www.monocab-owl.de/roadmap/ abg. 25.3.2025
Bilder: Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe (Peter Wehowsky) Grafik "Zahlen": Schreiben von Th. Försterling vom 18.3.2025 an IG L-O-A
   
   Video Monocab Thusnelda    
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   Einige Zahlen und Fakten    
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   Begegnungsverkehr    
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   Monocab am Bahnsteig
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   Ausschnitt Innenraum
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   Innenraum mit Personen
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Lüneburg: 18.2.2025; Guter Umschlag bei der Hafen Lüneburg GmbH mit ihren Industriebahnen  
Deutlich zugenommen hat im abgelaufenen Jahr der Waren- und Güterumschlag der Hafen Lüneburg GmbH.
Diese bewirtschaftet die Infrastruktur des Lüneburger Hafens, die Hafen- und Goseburgbahn sowie die Gewerbebahn Melbeck-Embsen.
Umgeschlagen wurden 2024 genau 396 179 Tonnen Güter.
 
Bericht im Isenhagener Kreisblatt vom 18.2.2025 (Rekordumschlag mit Zug und Schiff)
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Uelzen: 1.2.2025; Hackerangriff auf Metronom  
Einem Hackerangriff sah sich die Eisenbahngesellschaft Metronom mit Sitz in Uelzen ausgesetzt. Betroffen waren
die Bereiche Fundsachen, Baustelleninformationen und Fahrplanauskunft. Kritische Infrastruktur
wurde nicht in Mitleidenschaft gezogen. Zuvor hatte es bereits Übergriffe auf die Netzseiten
von erixx, erixx Holstein und enno gegeben.
 
Ausführlicher im Isenhagener Kreisblatt vom 1.2.2025 (Hacker greifen Metronom an)
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Uelzen: 27.1.2025; 8% der Rüben aus Schleswig-Holstein kommen über die Schiene  
So groß bzw. klein ist laut der Nordzucker AG der Anteil der Rübentransporte aus Schleswig-Holstein
nach Uelzen am Gesamtvolumen in der Kampagne 2024/2025. Das sind rund 40.000 Tonnen.
Die Zahl der LKW-Anlieferungen wird sich auf ungefähr 120.000 für alle diesbezüglichen
Transporte in die dortige Zuckerfabrik belaufen.
Der Anteil des Schienengüterverkehrs am Gesamtaufkommen betrug in Deutschland im Jahre 2022 20%; EU 17%, Spanien 4%,
Frankreich 11%, Italien 12%, Polen 23%, Rumänien 25%, Österreich 30%
(Quelle: Statistisches Bundesamt > Güterverkehr in der EU: Keine Verlagerung auf Bahn und Schiff;
https://www.destatis.de/Europa/DE/Thema/Verkehr/gueterverkehr-eisenbahn.html , abg. 6.2.2025).
 
Quelle: Isenhagener Kreisblatt vom 27.1.2025 (Neue Technik: Sensor "überwacht" Rüben)
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Lachtetalbahn: 25.1.2025; Gespräch der IG L-O-A mit Cellescher Zeitung in Eldingen/Steinhorst  
Am 20. Januar traf sich die Interessengemeinschaft Lachte - Ohre - Allertalbahn auf Anregung der Celleschen Zeitung
mit ihrem Redakteur Sebastian Salpius um in einem Gespräch über die Aktivitäten
und Ziele der IG zu berichten. Aufgrund der kalten Witterung suchte man sich in Ermangelung
eines geeigneten Lokals vor Ort dazu ein warmes Plätzchen
in Steinhorst im Kreis Gifhorn. Das Photo allerdings wurde im Bahnhof Eldingen aufgenommen.
Laut der CZ gibt es für eine Wiederaufnahme des Personenverkehrs auf der Bahnstrecke Celle-Wittingen
Unterstützung u.a. seitens der Samtgemeinde Lachendorf, so deren Bürgermeisterin Britta Suderburg.
Anm. IG: Die genannten Haltepunkte entstammen der Netzseite des niedersächsichen Verkehrsministeriums.
Die Interessengemeinschaft fordert darüber hinaus mindestens den Erhalt der Haltestelle Repke, da dieser
für Bewohner*innen der Ortschaften Langwedel, Lingwedel, Dedelstorf, Allersehl, Masel oder Oerrel
nähergelegen ist. Auch wünscht sich die IG eine Reaktivierung der Strecke
bis Wittingen (und eine Weiterführung bis Salzwedel > Geestgottberg [Hansjochenwinkelbahn / Arendseebahn].
Eine Wiederaufnahme von Celle bis Lachendorf sollte nur ein Zwischenschritt sein.
 
Bericht der Celleschen Zeitung vom 25.1.2025 (Nächster Halt Eldingen?)
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Braunschweig-Wieren (Uelzen): 3.1.2025; Wieder Bahnunfall bei Langenbrügge  
Erneut kam es im Bereich von Langenbrügge (Kreis Uelzen) zu einem Bahnunfall. Am 26. Dezember
stieß eine PKW an einem unbeschrankten Bahnübergang südlich des Ortes in Richtung
Gannerwinkel (Kreis Gifhorn) mit einem erixx-Triebwagen. Die beiden Insassen des Kfz wurden dabei schwer verletzt.
Aus Reihen des Gemeinderates Lüder mit ihrer Bürgermeisterin Sabine Bauck wurde Kritik an der Deutschen
Bahn geübt, daß sie nicht für mehr Signalanlagen sorge, um die Übergänge
sicherer zu machen.
Anm. der IG Lachte - Ohre - Allertalbahn: Sicherlich wäre es schön, wenn alle ungesicherten
Bahnübergänge mit einer Lichtzeichenanlage oder Schranke versehen würden. Aber das kostet
eine Menge Geld. Die DB ist der falsche Adressat für den Unmut. Die Bahn wurde über die
Jahrzehnte kaputtgespart. Und dafür sind eher die einstigen Entscheidungsträger*innen
des Bundes und der Länder verantwortlich. Bis vor wenigen Jahren lag Deutschland bei den
Pro-Kopf-Investitionen in Westeuropa ganz unten in der Tabelle [2014: Deutschland 49 €,
u.a. Spanien 35 €, Italien 82 €, Niederlande 142 €, Österreich 210 €,
Schweiz 351 € -
Quelle: Allianz pro Schiene auf Basis von BMVI (Deutschland), VöV (Schweiz), BMVIT (Österreich),
SCI Verkehr GmbH.]
 
Artikel im Isenhagener Kreisblatt vom 3.1.2025 (Unmut wächst nach Bahnunfall)
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22. Januar, 19:00 Uhr: 1. Vorbereitungstreffen für Zug-Sonderfahrten auf der Lachtetalbahn  
Nach dem das Auslotungstreffen am 9. Dezember in Wittingen die Bereitschaft ergeben hatte, zu
versuchen Zug-Sonderfahrten
zwischen Celle und Wittingen im Spätsommer anzubieten, lädt die IG Lachte-Ohre-Allertalbahn
alle Interessierten zu einem ersten Vorbereitungstreffen ein.
 
Zeitpunkt: Donnerstag, den 22. Januar um 19:00 Uhr
Ort: Gasthaus Döring, Amtsweg 7 in 29386 Hankensbüttel
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© IG Lachte - Ohre - Allertalbahn
 
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