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Allertalbahn (West)
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Hintergrundinformationen
 
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Inhaltsverzeichnis:
Monocab - Die Einschienenbahn auf herkömmlichen Gleisen
Draisy - Kleintriebwagen aus Frankreich
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2025: Monocab - Die Einschienenbahn auf herkömmlichen Gleisen
 
TH OWL-Lippe:"Im Gegensatz zu ähnlichen Technologieprojekten geht es beim MONOCAB nicht um innovative
Fortbewegung, die eine finanzielle Rendite erwirtschaften soll. Es geht um die Demokratisierung der Mobilität
im ländlichen Raum. Um Nutzung des Ungenutzen. Um Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit. Um staatliche Daseinsvorsorge.
Um Gemeinwohlrendite statt Eigenwirtschaftlichkeit. ...
MONOCAB dient nicht nur als Mobilitätslösung, sondern auch als Innovationsmotor für den ländlichen Raum - mit
positiven wirtschaftliche Auswirkungen auf die Region als Innovationszentrum. Ein gutes Beispiel dafür: der zu erwartende
"Innovationstourismus" - ein selbstinduzierter Verkehr, wenn das System erstmalig zum Einsatz kommt.
Heißt: Gäste werden aufs Land kommen, nur um das MONOCAB auszuprobieren.
(Quelle: www.monocab-owl.de/nationale-bedeutung/)
 
Textauszug aus Wikipedia: Monocab ist ein Projekt zur Schaffung einer elektrisch motorisierten, selbstfahrenden Einschienenbahn, die auf
konventionellen Eisenbahnschienen fährt.
Die durch Gyroskope stabilisierte Maschine wird seit 2020 entwickelt. Die ursprüngliche Idee stammt
von Thorsten Försterling vom Verein Landeseisenbahn Lippe.
Ein Monocab-Demonstrator absolvierte im Oktober 2022 eine erste Testfahrt mit Gästen. Ein regelmäßiger
Testbetrieb ist für 2028 vorgesehen. Das Konzept basiert teilweise auf historischen Vorbildern - der 1907 getestete
Einschienenbahn nach Louis Brennan, der 1909 vom Verleger August Scherl ausgearbeiteten Denkschrift über ein Schienensystem
auf Basis solcher Züge oder dem "Monocar" des russischen Adligen und Juristen Pjotr Schilowski von 1913.
 
Beim Monocab handelt es sich um eine Einschienenbahn, die mithilfe eines von Sensoren unterstützten und von mehreren
Elektromotoren angetriebenen zweifachen Kreiselsystems und den hierdurch erzielten Effekt der Drehimpulserhaltung eine
aktive Lageregelung erzielt. Spätere Zielsetzung ist, dass es als autonomes Fahrzeug auf herkömmlichen Schienen
im Begegnungsverkehr eingesetzt werden kann. Es soll im on-demand Betrieb oder im ständigen Ablauf (nach dem Paternoster-Prinzip)
aneinander vorbeifahren.
Das Fahrzeug misst 1,20 Meter Breite sowie 5,25 Meter Länge. Die Kabine ist aufgrund ihrer Beschaffenheit und Breite
von über einem Meter als Einschienenbahn asymmetrisch auf der Längsachse ausgerichtet. Sie soll vier bis sechs
Personen Platz bieten und wird nach inklusiven Grundsätzen gestaltet, um bspw. auch den Anforderungen von
Rollstuhl- und Fahrradfahrern gerecht zu werden. Die Türen sind 1,50 m breit, wobei ihr unterer Teil den Bahnsteig
herunterklappt und hierdurch zugleich als Rampe für Rollstühle fungiert.
Beim Designkonzept wurde auf den Einsatz recycelbarer und aus nachwachsenden Ressourcen gewonnener Materialien
geachtet. So soll die Außenhülle der Kabine aus NFK-Naturfaserverbundstoffen (Flachsfasern kombiniert
mit Naturharzen sowie Kork als Dämpfer und Stabilisator) bestehen. Für die Innenarchitektur wird auf Kork,
Holz, Cellulose, Naturtextilien und recycelte Kunststoffe zurückgegriffen. Flexible Sitzgelegenheiten und
Funktionselemente sollen aus Formsperrholz, die Innenverkleidungen aus einem CNC-bearbeiteten E
chtholzfurnierkomposit gestaltet werden.
 
Das Monocab kann eine Geschwindigkeit von bis zu 70 km/h erreichen.
 
Die technischen Merkmale des Monocab sollen einen Einsatz dieser Triebzüge in Bereichen ermöglichen, wo die
Neuschaffung einer Infrastruktur für traditionelle Züge schwierig wäre. Da sie auf herkömmlichen Bahnschienen
in entgegengesetzter Richtung aneinander vorbeifahren können, ist gegenwärtig ein Einsatz auf stillgelegten
oder wenig genutzten Strecken in ländlichen Regionen, gegebenenfalls später im urbanen Bereich vorgesehen.
Im Kontext des gesamtdeutschen Verkehrs stellen sie so eine Ergänzung zu den herkömmlichen Formen des
Personentransports dar.
Zwischen dem privaten und öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) verortet, wird das Monocab als
"individueller Nahverkehr" beschrieben: Anders als beim ÖPNV müssen sich die Fahrgäste nicht nach
einem festen Fahrplan richten, sondern sollen einzelne Monocabs "on demand" bestellen können.
 
Aufgrund der Entwicklungsgeschwindigkeit des Projekts und der erfolgten Feldtests mit dem Demonstrator "Thusnelda"
zielen die Beteiligten auf einen regelhaften Testbetrieb in Ostwestfalen-Lippe zum Jahr 2028 ab. Im Rahmen der
Internationalen Gartenbauausstellung 2027 ist ein Einsatz auf dem Ausstellungsgelände in Dortmund angedacht.
In Kooperation mit dem RailCampus OWL in Minden soll die Forschung weiterhin in Lippe vorangetrieben werden und das
System zur Serienreife gelangen. Zu weiteren Erprobung des Monocab und als Referenzstrecke entsteht auf dem
Innovation Campus Lemgo eine Campusbahn. Thorsten Försterling gab anl&aumL;sslich der Fahrt des Demonstrators im Oktober 2022 zu
bedenken, dass immer noch offene Fragen zur Implementierung des Einschienenfahrzeugs in der vorhandenen Infrastruktur zu kl&aumL;ren
seien (z. B. die Gestaltung möglicher Bahnübergänge und Haltestellen). Im November 2023 hat der Bund
bekanntgegeben, das Monocab-Projekt in den nachfolgenden drei Jahren mit sieben Millionen Euro zu unterstützen.
 
Quellen:
Wikipedia > Monocab, Stand 27.2.2025
Video Demonstrator Thusnelda - https://www.monocab-owl.de/roadmap/ abg. 25.3.2025
Bilder: Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe (Peter Wehowsky), Grafik "Zahlen": Schreiben von Th. Försterling vom 18.3.2025 an IG L-O-A
   
   Video Monocab Thusnelda    
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   Einige Zahlen und Fakten    
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   Begegnungsverkehr    
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   Monocab am Bahnsteig
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   Ausschnitt Innenraum
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   Innenraum mit Personen
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2025: Draisy - Kleintriebwagen aus Frankreich
 
Textauszug aus Wikipedia (franz.): Draisy ist ein batteriebetriebener elektrischer Leichtzug für den Personentransport. Er wird
von Lohr und der SNCF entwickelt und soll 2028 in Betrieb genommen werden.
Das Konsortium, das den Draisy entwickelt, besteht aus Lohr, der SNCF, den KMU GCK Battery und Stations-e sowie dem
Technologieforschungsinstitut Railenium.
Draisy hat eine Reichweite von 100 km und sollte in der Lage sein, sich schnell am Bahnhof aufzuladen (in ca. 2 Minuten). Der
Zug soll ausschließlich mit Batterien betrieben werden. Seine Höchstgeschwindigkeit liegt bei 100 km/h und
sein Nenngewicht bei 20 Tonnen. Er hätte eine Kapazität von 80 Plätzen, davon 30 Sitzplätze.
Draisy soll seine ersten Fahrten auf einer Teststrecke bis 2025 absolvieren und dann ab 2026 auf der Strecke Sarralbe-Kalhausen
im Département Moselle erprobt werden, um 2028 auf dem französischen Markt kommerziell in Betrieb genommen zu werden.
Diese Art von Material kann vorteilhaft auf kleinen, wenig oder nicht elektrifizierten Strecken mit geringer Rentabilität
eingesetzt werden. Diese Strecken machen 1/3 des französischen Eisenbahnnetzes aus und haben eine Gesamtlänge
von 9.000 km (wovon 5.700 km noch betrieben werden). Die SNCF sagte überber Draisy: "Mit seinen 14 Metern
(entspricht einem Bus) und seinem um 20 Tonnen geringeren Gewicht wird Draisy besonders für kleine Strecken geeignet
sein, die heute von 47 Tonnen schweren X37500-Triebwagen bedient werden".
Dank des geringeren Gewichts wird die Schiene auch weniger beansprucht, was die Wartungskosten senkt. Insgesamt sollen
die Betriebskosten um 60% niedriger sein als bei einem herkömmlichen Zug.
Die Kosten fürr die Herstellung eines Draisy sind noch nicht bekannt, aber das Unternehmen wird im Rahmen von
Frankreich 2030 finanziell unterstützt.
Draisy soll in der Lohr-Fabrik in Duppigheim (Bas-Rhin) hergestellt werden. Das Unternehmen hofft, in 15
Jahren 600 Einheiten zu produzieren.
Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)
 
Quellen:
Wikipedia > Draisy, Stand 3.12.2024 (übersetzt mit http://www.deepl.com)
SNCF > DRAISY : le train sur-mesure pour les plus petites lignes
   
   SNCF Triebwagen Draisy    
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Streckenreaktivierungen Niedersachsen 2023  
PRO BAHN, Präsentation Reaktivierungen Stand 17.07.2024 (Fakten, Mitglieder Lenkungskreis, Fazit)
   
7. Sitzung des Lenkungskreises am 25. August 2025; u. a. Aktueller Stand Reaktivierungsprogramm
 
Dazu: 30. Juli 2025; Berichtsvorlage mit Fakten für Kreistagssitzung Gifhorn am 7.10.2025
   
6. Sitzung des Lenkungskreises am 20. März 2025; u. a. Stand der weit fortgeschrittenen Reaktivierungsvorhaben, Ergebnisse Nutzwertanalyse
 
Dazu: Ergebnisse Stufe 2 (Celle-Wittingen S. 9 u. 161 - 166, Celle-Lachendorf S. 167 - 172)
Möglicher Fahrplan bei Wiederaufnahme des Personenverkehrs
   
5. Sitzung des Lenkungskreises am 12. August 2024; u. a. Vorstellung der Ergebnisse, Kriterienarbeitsgruppe
 
4. Sitzung des Lenkungskreises am 27. Februar 2024; u. a. Ergebnisse der Gespräche mit den Kommunen, weiteres Vorgehen auf der 2. Untersuchungsstufe
 
Dazu: 26.2.2024; Aktuelle Liste aller Reaktivierungskandidaten aus Stufe 1 mit Bewertungen und vorgenommenen Änderungen in Kurzform
   
3. Sitzung des Lenkungskreises am 19. Oktober 2023; u. a. Ergebnisse erste Untersuchungsstufe, Kriterien der zweiten Untersuchungsstufe
 
2. Sitzung des Lenkungskreises am 5. Juni 2023; Rückschau, wissenschaftl. Begleitung, Stand der weit fortgeschrittenen Reaktivierungsvorhaben
 
1. Zwischenergebnisse; 15+ Strecken in der 2. Runde (Stand 30.11.2023)
   
Prüfergebnisse 1. Runde:
 
   Celle - Wittingen West
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   Hankensbüttel - Wittingen West
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   Celle - Lachendorf
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1. Sitzung des Lenkungskreises am 11. April 2023; u. a. Warum (jetzt) ein neues Reaktivierungsprogramm?, Vorstellung des neuen Reaktivierungsprogramms
 
   
   
Streckenreaktivierungen Niedersachsen 2013
 
Prüfergebnisse für alle untersuchten Strecken (insg. 79):
Allertalbahn-Ost [Celle-Gifhorn] Nr. 60, Lachtetalbahn Nr. 50, Ohretalbahn Nr. 62 (Quelle: LNVG Niedersachsen, 8.10.2013)
 
! Man beachte bitte u. a. die herangezogene Einwohnerzahl von Wittingen
im 3km-Einzugsbereich für die Lachtetalbahn > 7 Einwohner; im 1,5km-Bereich > im Jahre 2013
entvölkert !!!
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