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Antwort der Stadtverwaltung Wittingen vom 20.6.24 auf Nachfrage nach dem Sachstand der Anträge:
 
"die Thematik soll im Zusammenhang mit anderen Themen rund um die Trasse beraten werden, für welche
einige Vorarbeiten notwendig sind. Nach derzeitigem Sachstand gehe ich davon aus, dass eine Beratung
nicht mehr in diesem Jahr erfolgen wird."
 
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Entgegnungstext der Interessengemeinschaft vom 16.7.2024 nach Rundfrage:
 
"Nach Rundfrage unter den Unterstützer*innen der hiesigen Bahnstrecken ergab sich
bezüglich der Anträge an Orts- und Stadtrat Wittingen zum Erhalt der alten OHE-Trasse die
einhellige Auffassung, daß eine Entscheidungsfindung erst im nächsten Jahr zu spät ist.
Ich möchte Sie daher bitten die Anträge den jeweiligen Gremien bis Ende September zur
Abstimmung vorzulegen.
Es könnte damit ein Eckpfeiler gesetzt werden, an dem sich die weitere Planung für das
Gelände orientieren könnte, um somit einer späteren Reaktivierung der
Ohretalbahn, mit einem Lückenschluß zwischen Rühen und Wolfsburg, keine
unnötigen Hindernisse in den Weg zu legen.
Denn eine Verlagerung des Verkehrs auf die Schiene kann nur mit einer deutlichen Ausweitung des
Streckennetzes gelingen.
Darüber hinaus böte eine Entscheidung für den Trassenerhalt den Vorteil eines
deutlichen Signals der Stadt Wittingen in Richtung "pro Bahn", was sich
auch im Hinblick einer Wiederaufnahme des Personenverkehrs auf der Lachtetalbahn
positiv auswirken könnte."
 
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Rückmeldungen der Stadtverwaltung darauf vom 16. u. 18.7.2024:
 
"...die Entscheidung, wann ein Thema beraten wird, obliegt nicht mir.
Ich leite ihre Anfrage noch einmal weiter, kann aber derzeit nicht erkennen, dass es
zeitnah zu einer Beratung kommen wird. Sobald mir eine erneute Rückmeldung vorliegt,
komme ich wieder auf sie zu."
 
"...mir liegt nun eine Rückmeldung bzgl. Ihrer Bitte vom 16.07.2024 vor. Es ist
weiterhin so, dass die Thematik im Zusammenhang mit weiteren Themen um die ehemalige
OHE-Trasse beraten werden soll. Mit Blick auf hierfür notwendige Vorarbeiten, ist
weiterhin davon auszugehen, dass eine Beratung erst im kommenden Jahr erfolgen wird."
 
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Nachfrage am 18.7.24, wer denn die Rückmeldung gegeben hat:
 
Keine Antwort der Stadtverwaltung bis jetzt.
 
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26.7.2024; Laut IK Bericht Antragsbearbeitung „Asphaltierung OHE-Trasse“ durch Wittinger Stadtveraltung erst 2025
 
Auf Nachfrage des Isenhagener Kreisblattes auf Initiative der
Interessengemeinschaft bezüglich der Verschiebung einer Abstimmung über den Ende April
von der IG eingereichten Antrag gegen eine Asphaltierung der alten OHE-Trasse zwischen dem Bahnhof und dem
Wunderbütteler Kirchweg, führt die Verwaltung u. a. die Kostenfrage einer Streckenreaktivierung ins Feld und
was getan werden müßte, um die Entwidmung rückgängig zu machen. Auch hat man Bedenken wegen der
überbauten Abschnitte.
 
Kommentar der IG: Wenn wir denken zum Mars fliegen zu können, kann man auch einen
Lückenschluß Rühen-Wolfsburg nebst einiger Umfahrungen Wittingen-Rühen hinbekommen.
Die Verwirklichung würde sicherlich viele Jahre dauern, aber das Erreichen eines Zieles fängt
mit dem ersten Schritt an.
Die Schweizer haben sich durch lange Gebirgsmassive gebohrt; hat natürlich erst einmal gekostet und
zwischen Dänemark und Fehmarn sollen in einigen Jahren ja auch u.a. Züge rollen.
Nebenbei bemerkt, gäbe es eine Asphaltierung auch nicht zum Nulltarif, insbesondere bei einer 2-spurigen.
Und wie würde sich der neue Fahrweg auf den Innenstadtumfahrungsverkehr auswirken? Benötigte man dann
ggf. an der Bahnhofstraße sowie an der Knesebecker Str. Ampeln?
Gerne werden Fehlentscheidungen der Vergangenheit, wie Überbauungen, in der Diskussion dazu verwendet um
freigestellte (entwidmete) Strecken nicht wieder zu reanimieren. Zu nennen wäre in diesem Zusammenhang
auch das Wittinger Neubaugebiet „Am Südbahnhof“ auf der ehemaligen Bahnstrecke
Wittingen-Diesdorf-Salzwedel bzw. Wittingen-Diesdorf-Beetzendorf-Kalbe (Milde).
Hätte die Stadt dabei nicht eher etwas gutzumachen, sich extra engagiert für einen Wiederaufbau der Ohretal-
und Hansjochenwinkelbahn einzusetzen?
Es sei auch noch einmal darin erinnert, daß der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV)
durchaus Potenzial für die Strecke sieht, insbesondere bei einer Neutrassierung Rühen-Wolfsburg.
Sich für einen Personenverkehr auf der Lachtetalbahn zu positionieren
ist richtig und gut, aber nur der oft genannte Tropfen auf den heißen Stein. Wie schon früher
geäußert, kann eine spürbare Verlagerung des Verkehrs auf die Schiene nur mit einer deutlichen
Ausweitung des Streckennetzes gelingen, statt z. B. einer Abschaffung des Sonn- und Feiertagsfahrverbotes für LKW.
Sie trüge damit u.a. zur Minderung des Fahrermangels bei. Und da sind auch die Kommunen in der Pflicht.
 
Bericht vom Isenhagener Kreisblatt v. 26.7.2024 („Was passiert mit der OHE-Trasse?“)
Nachfrage am 27.2. u. 18.3.2025, wann die vor rund 10 Monaten gestellten Anträge zur Abstimmung gestellt werden sollen:
 
Antwort auf die Nachfrage vom 27.2.25 von Herrn Ritter am 23.5.25. Die Anfrage vom 18.3. war anscheinend untergegangen.
 
Persönl. Besuch am 25.4.2025 im Wittinger Rathaus; Anrufversuche am 25. u. 28.4.25
 
Besuch: Kein Ansprechpartner vor Ort; Anrufversuche: Niemand nimmt ab
 
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9.5.2025: Aufforderung an die Stadtverwaltung den Antrag noch vor der Sommerpause den demokratisch gewählten Gremien zur Beratung / Abstimmung vorzulegen.
 
Antwort von Stadtbürgermeister Andreas Ritter vom 23.5.2025:
 
"...ich nehme Bezug auf Ihre u. a. Mail an Frau ..., die ich erst jetzt erhalten habe. ... .
Der Verwaltungsausschuss der Stadt Wittingen hat bekanntlich am 13. März 2024 der Verwaltung
den Auftrag erteilt, zu prüfen, ob eine zweispurige Verbindung von der Knesebecker Straße
über den Wunderbütteler Kirchweg zum ehemaligen OHG-Gelände möglich ist,
und bittet hierfür
die Kosten zu ermitteln. Im Ergebnis soll es darum gehen, die verkehrliche Situation
insbesondere an der Reithalle und am Kleinbahnhof zu verbessern. Eine weitergehende
politische Beratung hat bisher noch nicht stattgefunden. Aktuell wird der Vorgang
verwaltungsseitig bearbeitet; er hatte bisher nicht die höchste Priorität in der Bearbeitung.
Ihren Antrag habe ich zur Kenntnis genommen. Er wird im Rahmen der o. a. Diskussion
auch den Ratsvertretern zur Kenntnis gegeben.
Eine Beratung und Abstimmung über ihren Antrag ist nicht vorgesehen."
...
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Nachfrage am 23.5.2025, auf welcher Rechtsgrundlage eine Abstimmung über die
Anträge abgelehnt wurde.
 
Antwort von Herrn Ritter:"Sie haben kein Antragsrecht nach dem NKomVG, weder für
den Ortsrat noch für den Stadtrat."
 
Anm. IG: NKomVG = Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz.
Warum bekommt man erst nach einem Jahr
eine solche Rückmeldung; Zufall? Dabei war der Antrag einst von 6 Personen unterzeichnet worden, darunter
von dreien mit Wohnsitz im Ort Wittingen. Zwischenzeitlich ist auch die vierte unterzeichnende nach Wittingen
gezogen.
Sollten nicht Kommunen den Bürgerinnen und Bürgern bei der Wahrnehmung demokratischer
Teilhabe behilflich sein?
 
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Ohretalbahn: 27.11.2025; Asphaltierung der alten OHE-Trasse in Wittingen bis auf weiteres vom Tisch
 
Nachdem auch schon vor wenigen Wochen der Ortsrat Wittingen von einer Asphaltierung der ehemaligen Bahntrasse
in Richtung Rühen / Oebisfelde zwischen dem Wunderbütteler Kirchweg und dem Wittinger
Bahnhof / Straße "Am Kleinbahnhof" aufgrund der hohen Kosten
abgesehen hatte, schlug der Bauausschuß der Stadt nun in die gleiche Kerbe.
Nach Auffassung der IG Lachte-Ohre-Allertalbahn sollte darauf aber weiterhin ein Auge geworfen werden, damit
das auch in Zukunft so bleibt, um so eine Anbindung der Ohretalbahn an den Bahnhof im Falle einer
Reaktivierung nicht unnötig zu erschweren.