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Bebauung / Asphaltierung OHE-Gelände / Bahntrasse Wittingen
 
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Stadtplan Trasse Ohretalbahn Wittingen
 
Stadtplan Trasse Ohretalbahn Wittingen
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   Informationen zur Bebauung des einstigen Wittinger OHE-Bahngeländes sowie der alten Bahntrasse in Richtung Wittingen Süd. oben
 

 
Ohretalbahn: 16.4.2024; IG Lachte - Ohre - Allertalbahn stellt Antrag für Erhalt der alten Bahntrasse in Wittingen
 
Am 8. April 2024 reichte die Interessengemeinschaft einen Antrag sowohl an den Wittinger Stadt- wie Ortsrat ein mit der Aufforderung an die beiden Gremien sich gegen eine Asphaltierung der ehemaligen OHE-Trasse zwischen der Knesebecker Straße und der Bahnhofstraße auszusprechen. Der Antrag war von 6 Personen unterzeichnet worden, wovon je 1 aus Diesdorf und Höddelsen sowie 3, später 4 aus Wittingen selbst stammten.
Leider erst nach Absendung der Schriftstücke tauchte noch der Gesichtspunkt einer eventuell notwendigen Ampel an der Bahnhofstraße wie auch gegebenenfalls an der Knesebecker Straße auf als Folge eines erhöhten Verkehrsaufkommens, insbesondere bei einem zweispurigen Ausbau der einstigen Bahnstrecke. Dies würde die Bau- wie auch die späteren Unterhaltungskosten weiter nach oben treiben.  

Stadtplan Trasse Ohretalbahn Wittingen
 
Stadtplan Trasse Ohretalbahn Wittingen
 
 
  • Antrag an Stadt- und Ortsrat Wittingen
  • Auszug aus einem Schreiben von Dr. Martin Henke (Geschäftsführer Eisenbahnverkehr des VDV) vom 18.1.2021
  • Güterverladung Arendseebahn; Zeitungsartikel der Altmark Zeitung vom 5.3.2024
     
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    Antwort der Stadtverwaltung Wittingen vom 20.6.24 auf Nachfrage nach dem Sachstand der Anträge:
     
    "die Thematik soll im Zusammenhang mit anderen Themen rund um die Trasse beraten werden, für welche einige Vorarbeiten notwendig sind. Nach derzeitigem Sachstand gehe ich davon aus, dass eine Beratung nicht mehr in diesem Jahr erfolgen wird."
     
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    Entgegnungstext der Interessengemeinschaft vom 16.7.2024 nach Rundfrage:
     
    "Nach Rundfrage unter den Unterstützer*innen der hiesigen Bahnstrecken ergab sich bezüglich der Anträge an Orts- und Stadtrat Wittingen zum Erhalt der alten OHE-Trasse die einhellige Auffassung, daß eine Entscheidungsfindung erst im nächsten Jahr zu spät ist.
    Ich möchte Sie daher bitten die Anträge den jeweiligen Gremien bis Ende September zur Abstimmung vorzulegen.
    Es könnte damit ein Eckpfeiler gesetzt werden, an dem sich die weitere Planung für das Gelände orientieren könnte, um somit einer späteren Reaktivierung der Ohretalbahn, mit einem Lückenschluß zwischen Rühen und Wolfsburg, keine unnötigen Hindernisse in den Weg zu legen.
    Denn eine Verlagerung des Verkehrs auf die Schiene kann nur mit einer deutlichen Ausweitung des Streckennetzes gelingen.
    Darüber hinaus böte eine Entscheidung für den Trassenerhalt den Vorteil eines deutlichen Signals der Stadt Wittingen in Richtung "pro Bahn", was sich auch im Hinblick einer Wiederaufnahme des Personenverkehrs auf der Lachtetalbahn positiv auswirken könnte."
     

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    Rückmeldungen der Stadtverwaltung darauf vom 16. u. 18.7.2024:
     
    "...die Entscheidung, wann ein Thema beraten wird, obliegt nicht mir. Ich leite ihre Anfrage noch einmal weiter, kann aber derzeit nicht erkennen, dass es zeitnah zu einer Beratung kommen wird. Sobald mir eine erneute Rückmeldung vorliegt, komme ich wieder auf sie zu."
     
    "...mir liegt nun eine Rückmeldung bzgl. Ihrer Bitte vom 16.07.2024 vor. Es ist weiterhin so, dass die Thematik im Zusammenhang mit weiteren Themen um die ehemalige OHE-Trasse beraten werden soll. Mit Blick auf hierfür notwendige Vorarbeiten, ist weiterhin davon auszugehen, dass eine Beratung erst im kommenden Jahr erfolgen wird."
     

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    Nachfrage am 18.7.24, wer denn die Rückmeldung gegeben hat:
     
    Keine Antwort der Stadtverwaltung bis jetzt.
     

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    26.7.2024; Laut IK Bericht Antragsbearbeitung „Asphaltierung OHE-Trasse“ durch Wittinger Stadtveraltung erst 2025
     
    Auf Nachfrage des Isenhagener Kreisblattes auf Initiative der Interessengemeinschaft bezüglich der Verschiebung einer Abstimmung über den Ende April von der IG eingereichten Antrag gegen eine Asphaltierung der alten OHE-Trasse zwischen dem Bahnhof und dem Wunderbütteler Kirchweg, führt die Verwaltung u. a. die Kostenfrage einer Streckenreaktivierung ins Feld und was getan werden müßte, um die Entwidmung rückgängig zu machen. Auch hat man Bedenken wegen der überbauten Abschnitte.
     
    Kommentar der IG: Wenn wir denken zum Mars fliegen zu können, kann man auch einen Lückenschluß Rühen-Wolfsburg nebst einiger Umfahrungen Wittingen-Rühen hinbekommen. Die Verwirklichung würde sicherlich viele Jahre dauern, aber das Erreichen eines Zieles fängt mit dem ersten Schritt an. Die Schweizer haben sich durch lange Gebirgsmassive gebohrt; hat natürlich erst einmal gekostet und zwischen Dänemark und Fehmarn sollen in einigen Jahren ja auch u.a. Züge rollen.
    Nebenbei bemerkt, gäbe es eine Asphaltierung auch nicht zum Nulltarif, insbesondere bei einer 2-spurigen. Und wie würde sich der neue Fahrweg auf den Innenstadtumfahrungsverkehr auswirken? Benötigte man dann ggf. an der Bahnhofstraße sowie an der Knesebecker Str. Ampeln?
    Gerne werden Fehlentscheidungen der Vergangenheit, wie Überbauungen, in der Diskussion dazu verwendet um freigestellte (entwidmete) Strecken nicht wieder zu reanimieren. Zu nennen wäre in diesem Zusammenhang auch das Wittinger Neubaugebiet „Am Südbahnhof“ auf der ehemaligen Bahnstrecke Wittingen-Diesdorf-Salzwedel bzw. Wittingen-Diesdorf-Beetzendorf-Kalbe (Milde).
    Hätte die Stadt dabei nicht eher etwas gutzumachen, sich extra engagiert für einen Wiederaufbau der Ohretal- und Hansjochenwinkelbahn einzusetzen? Es sei auch noch einmal darin erinnert, daß der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) durchaus Potenzial für die Strecke sieht, insbesondere bei einer Neutrassierung Rühen-Wolfsburg.
    Sich für einen Personenverkehr auf der Lachtetalbahn zu positionieren ist richtig und gut, aber nur der oft genannte Tropfen auf den heißen Stein. Wie schon früher geäußert, kann eine spürbare Verlagerung des Verkehrs auf die Schiene nur mit einer deutlichen Ausweitung des Streckennetzes gelingen, statt z. B. einer Abschaffung des Sonn- und Feiertagsfahrverbotes für LKW. Sie trüge damit u.a. zur Minderung des Fahrermangels bei. Und da sind auch die Kommunen in der Pflicht.

     
    Bericht vom Isenhagener Kreisblatt v. 26.7.2024 („Was passiert mit der OHE-Trasse?“)

    Nachfrage am 27.2. u. 18.3.2025, wann die vor rund 10 Monaten gestellten Anträge zur Abstimmung gestellt werden sollen:
     
    Antwort auf die Nachfrage vom 27.2.25 von Herrn Ritter am 23.5.25. Die Anfrage vom 18.3. war anscheinend untergegangen.
     

    Persönl. Besuch am 25.4.2025 im Wittinger Rathaus; Anrufversuche am 25. u. 28.4.25
     
    Besuch: Kein Ansprechpartner vor Ort; Anrufversuche: Niemand nimmt ab
     

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    9.5.2025: Aufforderung an die Stadtverwaltung den Antrag noch vor der Sommerpause den demokratisch gewählten Gremien zur Beratung / Abstimmung vorzulegen.
     
    Antwort von Stadtbürgermeister Andreas Ritter vom 23.5.2025:
     
    "...ich nehme Bezug auf Ihre u. a. Mail an Frau ..., die ich erst jetzt erhalten habe. ... . Der Verwaltungsausschuss der Stadt Wittingen hat bekanntlich am 13. März 2024 der Verwaltung den Auftrag erteilt, zu prüfen, ob eine zweispurige Verbindung von der Knesebecker Straße über den Wunderbütteler Kirchweg zum ehemaligen OHG-Gelände möglich ist, und bittet hierfür die Kosten zu ermitteln. Im Ergebnis soll es darum gehen, die verkehrliche Situation insbesondere an der Reithalle und am Kleinbahnhof zu verbessern. Eine weitergehende politische Beratung hat bisher noch nicht stattgefunden. Aktuell wird der Vorgang verwaltungsseitig bearbeitet; er hatte bisher nicht die höchste Priorität in der Bearbeitung.
    Ihren Antrag habe ich zur Kenntnis genommen. Er wird im Rahmen der o. a. Diskussion auch den Ratsvertretern zur Kenntnis gegeben.
    Eine Beratung und Abstimmung über ihren Antrag ist nicht vorgesehen."

    ...

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    Nachfrage am 23.5.2025, auf welcher Rechtsgrundlage eine Abstimmung über die Anträge abgelehnt wurde.
     
    Antwort von Herrn Ritter:"Sie haben kein Antragsrecht nach dem NKomVG, weder für den Ortsrat noch für den Stadtrat."
     
    Anm. IG: NKomVG = Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz.
    Warum bekommt man erst nach einem Jahr eine solche Rückmeldung; Zufall? Dabei war der Antrag einst von 6 Personen unterzeichnet worden, darunter von dreien mit Wohnsitz im Ort Wittingen. Zwischenzeitlich ist auch die vierte unterzeichnende nach Wittingen gezogen.
    Sollten nicht Kommunen den Bürgerinnen und Bürgern bei der Wahrnehmung demokratischer Teilhabe behilflich sein?

     

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    Ohretalbahn: 27.11.2025; Asphaltierung der alten OHE-Trasse in Wittingen bis auf weiteres vom Tisch
     
    Nachdem auch schon vor wenigen Wochen der Ortsrat Wittingen von einer Asphaltierung der ehemaligen Bahntrasse in Richtung Rühen / Oebisfelde zwischen dem Wunderbütteler Kirchweg und dem Wittinger Bahnhof / Straße "Am Kleinbahnhof" aufgrund der hohen Kosten abgesehen hatte, schlug der Bauausschuß der Stadt nun in die gleiche Kerbe.
    Nach Auffassung der IG Lachte-Ohre-Allertalbahn sollte darauf aber weiterhin ein Auge geworfen werden, damit das auch in Zukunft so bleibt, um so eine Anbindung der Ohretalbahn an den Bahnhof im Falle einer Reaktivierung nicht unnötig zu erschweren.
     
    Kein Asphalt statt Schienen auf der alten OHE-Trasse
     
    Isenhagener Kreisblatt vom 27.11.2025: "Kein Asphalt statt Schienen"
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